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Von hoi an nach mui ne nach Saigon

Der letzte Tag in hoi an startete mit Regen-die Stadt wusste wohl, das wir weiter mussten. Der Sleepingbus war für 19uhr gebucht und sollte uns gegen 6uhr in nhatrang abliefern. Der Reiseführer hatte und geflüstert, dass sich nhatrang für uns wohl nicht so richtig lohnen würde, da die Stadt bis auf ein ausschweifendes Nachtleben nicht allzu viel zu bieten hat. Deshalb hatten wir auch eine direkte weiterfahrt bis mui ne gebucht. Den letzten Tag in hoi an verbrachten wir aufgrund des Wetters hauptsächlich damit, die maßgeschneiderten Klamotten der Frauen abzuholen, diese passten zu unser Überraschung schon nach der 2ten Änderungsrunde. Viel mehr zeit war dann aber auch nicht und so ging es mit schwerem gepäck in den Bus. Unseren knapp 1stündigen stop in nhatrang verbrachten wir mit Frühstück in einem kleinen Restaurant direkt am Meer (dazwischen lag noch eine 4 spurige Hauptstraße). Frisch gestärkt ging es ab in den nächsten Bus und auf direktem Wege nach mui ne. Dort angekommen müssten wir uns erstmal den Witterungsverhältnissen anpassen, also raus aus der langen Hose, rein in die Badehose und auf zur fröhlichen Hotelsuche bei gefühlten 35grad, direkt an der Küste. Angespornt von Menschen, die uns immer wieder erzählten, das wir in die falsche Richtung laufen und das es dort nur teurer werden würde, liefen wir fröhlich ca eine Stunde an der Straße entlang. (das macht hier besonders viel Spaß, da alle 2min ein hupendes Taxi an einem vorbei fährt, diese konnten wir leider nicht nehmen, da wir ja noch nicht wussten wo wir denn überhaupt hin wollten). Letztendlich landeten wir in einem kleinen Bungalow für 25$ die Nacht, ausgestattet mit 2 Schlafzimmern, einem Bad und einen multifunktionsraum (es gab eine Bar, ohne Kühlschrank und ohne getränke, eine Sitzecke und nen Fernseher). Schnell Duschen und ab in die „Stadt“, (Stadt ist hier etwas übertrieben, mui ne hat nur eine Straße an welcher sich abwechselnd Hotels, guesthouses, Bars und surfgeschäfte befinden) erstmal etwas essen. Schon auf unser Wanderung durch die Straße vielen uns die vielen kyrillischen Zeichen auf, so müssten wir feststellen, dass hier eher russisch als englisch gesprochen wurde. Alles aber auch wirklich alles war auf russisch und was nicht auf russisch war, hatte ein Schild auf dem stand „we speak russian“. Wir machten einen längeren Spaziergang am Strand, buchten eine Sunrise-Tour zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten und ein Busticket nach Saigon für den Nachmittag.
Am nächsten Tag hieß es also früh aufstehen und rauf auf den Jeep, wir fahren zu den Dünen. Es ist gerade 4:30uhr. Nach einer Stunde fährt sind wir dann auch angekommen, gerade rechtzeitig, es dämmert schon. Rauf auf die Düne, Fotos machen, runter von der Düne, ab zur roten Düne, weniger spannend da kleiner, rauf auf die Düne, ach keine Lust auf ein Foto, runter von der Düne, rein in den Jeep, ab ins Fischerdorf, heidewitzka hier ist ja was los, schnell ein paar Fotos, es fängt an nach Fisch zu riechen, rein in den Jeep, auf zu den steamy… (ich hab den Namen vergessen). Das ist der letzte Punkt im Programm und auch der schickste, wir laufen durch einen sandigen Flusslauf mit Wasserstiefen von 0,5-10cm, die Felsen und die Landschaft ist wirklich schick und so lassen wir uns etwas mehr zeit und wandern soweit es geht. Unser Guide hat schon auf uns gewartet, lädt uns in den Jeep und bringt uns nach Hause, wir haben das beruhigende Gefühl alles gesehen zu haben und packen unsere Sachen. Den Rest der Wartezeit verbringen wir damit uns den Bauch vollzuschlagen. Schicker Bus, mal wieder dauert die Fahrt etwas länger, macht aber nichts. Angekommen in Saigon, suchen wir uns ein Hotel, dabei will uns unbedingt ein Einheimischer helfen, er versichert uns es gibt kein Zimmer für unter 10$ (wir wissen das dies nicht der Fall ist und versuchen ihn los zu werden, das ist hier ein richtiges Geschäftsfeld, diese Leute vermitteln Gäste und der Touri zahlt das Zimmer und seine Vergütung, fragt man allein sind die Zimmer immer günstiger). Unser Hotel (in den oberen Etagen der eigentlichen Hausbewohner) kostet 8$.
Heute (11.01) treffen wie uns mit André und kümmern uns um den Transport über die kambodschanische Grenze, wir machen einen 2tägigen Bootstrip mit Ende in Phnom Penh, von dort aus geht’s an die Küste und dann irgendwie weiter. Macht euch nicht verrückt wenn ihr erstmal nichts hört (Internet auf dem Boot wird schwer), wir sind durch diese ganzen offenen WLAN netzte in Vietnam verwöhnt wissen aber nicht wie das in Cambodia läuft.
Viele Grüße.

Kommentare
3 kommentare zu “Von hoi an nach mui ne nach Saigon”
  1. Viel Spaß beim Familientreffen,aber das nächste findet hoffentlich wieder hier statt.
    Alles liebe für die weitere Tour.

  2. Marina sagt:

    Hallo Ihr Vier, das hört sich zum teil ganz schön stressig an. Aber ganz sicher ist das positiver Stress und der schadet ja nun mal nicht. Ein „Danke an Jan“ das du uns immer durch deine tollen Berichte an eurer Reise teilnehmen lässt. Wir wünschen euch von hier eine gute Weiterreise und werden dran denken das das mit dem Internet vielleicht nicht so klappt! :)
    P.S. Deine Futternerd Seite beruhigt mich ja. Das Essen sieht schon ganz ok aus und da dürftet ihr gut durch kommen. Machts gut und noch viele tolle Sehenswürdigkeiten auf eurer Reise.

  3. Olaf sagt:

    Ja, ganz, ganz lieben Dank Jan!!!

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