titel_salta
3 Tage auf den Straßen von Salta und Jujuy

Road Trip: Argentiniens Norden

Salta Busbahnhof 6:30 Uhr morgens: Wie überall in Argentinien ist es zu dieser Zeit noch dunkel und nur wenige Menschen sind unterwegs. Glücklicherweise ist Cristian aber schon auf den Beinen. Christian arbeitet für ein zentral gelegenes Hostel und wirbt um unsere Gunst mit einem guten Preis und einem kostenlosen Transport, außerdem gibt es auch heute schon Frühstück für uns. Bei solch einem Angebot können wir ja nicht ablehnen und so geht es mit Chauffeur ins nahegelegene Zentrum.

Es gibt tatsächlich Frühstück und ein Zimmer für uns und Emilie. Nebenan das Zimmer beziehen wenig später Frederic (Fred) und Axel, zwei angehende Knochenbrecher (Doktoren) aus Frankreich. Nach dem obligatorisch kurzem „hallo, wie geht’s? Wohin wollt ihr? Woher kommt ihr?“ und überhaupt (man führt ja viele solche Gespräche, meistens verlaufen sie alle sehr ähnlich – Smalltalk eben. Man weiss man alles Wichtige von seinem Gegenüber nur eins wird eigentlich immer erst danach geklärt, „Wie heißt du eigentlich?“) steht fest, die beiden haben den selben Plan wie wir: Mit einem Mietwagen soll in den nächsten Tagen das Umland von Salta erkundigt werden. Welch ein Glück, dass in so ein Auto 5 Personen passen und wir also beschließen, gemeinsam auf die Suche zu gehen.

Nach 2-3 Stunden bei fast allen Autovermietern der Stadt hat Fred den günstigsten Preis erpresst (eigentlich war es nur ein: Warum sollte ich bei dir 15 € Mehr zahlen, wenn es für die gleichen Leistungen auch woanders günstiger geht?) Für knapp 40 € am Tag haben wir einen weiteren Franzosen in unserem Team: einen Renault Symbol mit schön großem Kofferraum für alle 5 Rucksäcke.

Den restlichen Tag verbringen wir fußballschauend (Argentinien schafft ein sensationelles* 1:0 gegen Belgien) und im MAAM Museo de Arquelogia de Alta Montaña, einem wirklich beeindruckendem Museum über die frühere Mayakultur in den Anden und rund um Salta. Highlight der Ausstellung sind drei den Göttern geopferte Kinder. Sie wurden lebendig in über 6000m Höhe begraben und sind aufgrund der trockenen und kalten Witterung nahezu perfekt erhalten. Faszinierend und auch irgendwie etwas gruselig. Leider darf man im kompletten Museum nicht fotografieren, die anwesenden Sicherheitsleute haben uns auch erfolgreich davon abgehalten. Schade aber da kann man nichts machen. Abends ging es früh ins Bett, wollten wir doch am nächsten Tag in aller Frühe das Hostel und Salta Stadt verlassen.

Tag 1 – n´Träumchen

Frühstück gibt es ab 6:00 Uhr. Wir beschlossen abends, dass es gegen 7 Uhr losgehen soll. Pünktlich um 7:20 Uhr beginnt er dann aber wirklich, unser auf 4 Tage angelegter Road Trip durch den Norden Argentiniens. Heutiges Tagesziel ist die etwa 300 km von Salta entfernte Kleinstadt Cafayate. 300 km an einem Tag hört sich nicht viel an und um ehrlich zu sein hatte ich morgens auch Gedanken, was wir denn bitte mit dem Nachmittag anfangen wollen, wenn es schon so früh los geht. Dann kam aber doch alles ganz anders. Vollgepackt mit 5 Rucksäcken, 3 Franzosen und uns beiden macht sich unser Renault Symbol (komischer Name, sowas kann auch nur Franzosen einfallen:)) also auf den Weg, raus aus Salta rauf auf die RP 33 Richtung Cachi.

Das Wetter sah Anfangs nicht wirklich vielversprechend aus, eine dicke Wolkendecke verwehrte uns die Sicht auf die Berge und die Sonne ließ sich auch nicht blicken. Als es dann gegen 8 Uhr auch noch anfing zu nieseln mussten schon erste Aufmuntersprüche á la „immerhin sitzen wir in einem Auto“ herhalten um nicht jetzt schon von einem ins Wasser gefallenem Road Trip sprechen zu müssen. Wir durchquerten einige kleine Ortschaften wobei ich mich einige Male fragte weswegen man sich für 3-4 Häuser überhaupt die Mühe macht sich einen Namen auszudenken, geschweige denn ein Ortsschild aufzustellen, aber sei es drum. Immerhin hatte der Symbol durch eine komplizierte Niesel-Staub-Verbindung inzwischen seinen Waschstraßenglanz verloren und so fiel jetzt nicht mehr direkt auf, dass es sich bei dem Auto mit den 5 Gringos um einen Leihwagen handelt – ist doch auch was.

Über Rostige Brücken und Straßen mit immer weniger Teeranteil ging es in weit angelegten Serpentinen die Berge hoch. Draußen wurde es immer kälter und die Wolken kamen immer näher bis sich auf einmal ein kleines blaues Loch in der noch immer grauen Wolkendecke auftat und das hinter uns liegende Tal mit einem wunderbarem Licht flutete. Wir stoppten also das Auto und versuchten alles auf Fotos fest zu halten. Außer uns war hier niemand, nur ein paar Kühe standen etwa 300 m weiter auf Ihrer mit Raureif bedeckten Weide und gafften uns an. Kühe, da waren sie wieder meine argentinischen Freunde und da ich eh noch ein schönes Kuh-Ausatmefoto haben wollte (manchmal habe ich sowas) beschloss ich die 300 m einfach gerade vor zu sprinten. Keine besonders schlaue Idee wie ich relativ schnell feststellte, auf 3000 m Höhe rennen während sich die Temperaturen nichtmal im Plusbereich befinden geht ganz schön auf die Lunge. Zu allem Überfluss wollten sich die Kühe dann nichtmal von einem hustenden Gringo fotografieren lassen – blöden Viecher. Egal weiter gehts, immer den Berg hinauf bis wir auf die Wolkendecke im Tal hinabschauen können. Die Landschaft hier ist wirklich beeindruckend, von grünen Tälern über bunte Berge ist wirklich alles dabei. Die Berge sind wahlweise in unterschiedlichen Grün-Grau-Braun-Tönen oder Rot-Gelb-Bräunlich gefärbt. Wir hätten wohl alle 400 m anhalten können und neue Fotos machen können und so brauchten wir für die ersten 120 km bis nach Cachi etwas länger als 5 Stunden.

Cachi liegt mitten im Nirgendwo, hat ein wunderschönes kolonial angelegtes Stadtzentrum mit vielen Cafés (teilweise ohne Kaffee im Programm). Wir machen Mittag im Park, finden doch noch ein Café mit Kaffee im Programm.

Wir machen uns gegen 15 Uhr auf die verbleibenden 160 km Richtung Cafayate. Diesmal auf der Ruta 40 einer insgesamt 5224 km langen Fernstraße von Bolivien bis ganz in den Süden Argentiniens. Bei einer Fernstraße geht man ja üblicherweise davon aus, dass sie gut ausgebaut ist und problemlos mit mindestens 70 km/h befahren werden kann. Nun hier nicht. Der Asphalt endet ca. 20 Minuten hinter Cachi und fängt auch erst 20 Minuten von Cafayate wieder an. Dazwischen fährt man auf einer Schotter, Sand, Stein und vorallem Staubpiste. Wir durchqueren Berge, die aussehen als wären sie im 45 Gradwinkel aus der Erde gewachsen, so surreal, dass man es auch mit 1000en Fotos nicht schaffen würde zu vermitteln wie schön die Landschaft ist und wie abwechslungsreich alles ist. Wir halten hinter unzähligen Kurven an nur um den neuen vor uns liegenden Abschnitt auf Fotos festzuhalten, wohlwissend, dass Fotos einfach nicht widerspiegeln wie schön alles ist. Versuchen kann man es ja. Als gegen 18 Uhr die Sonne langsam untergeht und die vor uns liegenden Berge ihre Farbe im Minutentakt ändern wünschte ich mir euch allen befehlen zu können Argentinien zu bereisen. Kann ich aber nicht, also nehmt es als Ratschlag hin. Für die 160 km aus Cachi brauchen wir etwas über 5 Stunden und sind glücklich als wir gegen 20 Uhr in Cafayate unser Hostel beziehen. Hätte man an diesem Tag versucht zu zählen wie häufig im Auto die Wörter „nice“ oder „beautiful“ wahlweise mit oder auch ohne „wow this is…“ davor – man hätte wahrscheinlich gedacht die 5 können sich einfach nicht anders auf englisch ausdrücken, in Wahrheit war es aber nur ein Versuch irgendwie mitzuteilen, wie toll man das alles findet. Irgendwann zwischendurch rutschte mir sogar 2 mal das auch so Maurice´sche „ist nen Träumchen“ raus und genau das war es auch ein Träumchen und zwar ein wunderschönes.

Tag 2 – Das nennst du einen Wasserfall?

Wir haben gesucht wie Walter Mitty und glaubt uns am meisten ärgeren wir uns selbst darüber aber irgendwo sind uns die Bilder von diesem Tag abhanden gekommen, wir versuchen noch welche zu bekommen und werden sie dann bei Gelegenheit hier einbauen,

In Cafayate im Hostel treffen wir abends noch weitere Franzosen, allgemein treffen wir in Argentinien erstaunlich viele Franzosen (Zentralamerika war eher in deutscher Hand:-)) Jedenfalls erzählen sie uns von einem Wasserfall ganz in der Nähe, zu Fuß bräuchte man wohl 45 Minuten, da wir das erste Stück aber mit dem Auto zurücklegen könnten sollte es für uns in 25 Minuten machbar sein. Wir fahren also wieder ein Stückchen über Staub und Steine ehe wir auf eine Gruppe Einheimischer treffen. Wir könnten unser Auto hier parken und sie würden uns für 30 Pesos nicht zu dem größten aber zu einem Wasserfall führen. Weil 30 Pesos umgerechnet ca 3 € entspricht und wir ein wenig Angst um den Leihwagen gehabt hätten, wenn wir ihre Dienste nicht in Anspruch genommen hätten, willigen wir ein.

Manuel führt uns durch, über und neben einen Fluss bis zum ersten „Wasserfall“ aus ca 60 cm fällt hier das Wasser in die „Tiefe“. Ähhm ja. Das ist doch kein Wasserfall. Der nächste ist aber nur 10 Minuten weiter… Während Nina langsam schlechte Laune bekommt weil wirklich häufig über Steine oder an Steinen geklettert werden muss laufen sich die beiden Franzosen grade warm. Der nächste „Wasserfall“ ist marginal größer als sein Vorgänger, kann uns aber auch nicht überzeugen. Manuel hingegen erzählt uns fröhlich wie hoch das Wasser hier im Sommer steht und von wo aus man alles einen Salto machen kann. Ich bezweifle, dass man diesen Wasserfall im Sommer, bei Hochwasser überhaupt sehen kann, aber bitte. Der nächste Wasserfall ist übrigens nur 10 Minuten weiter entfernt und während für die beiden Franzosen schon feststeht: „Wenn man schonmal hier ist kann man diese 10 Minuten ja auch noch investieren“ steht für Nina fest, dass sie keine Lust mehr hat zu Klettern und sich stattdessen lieber in die Sonne setzt und die beeindruckende Landschaft genießt.

Wir klettern also weiter (gut, dass Nina nicht mitgekommen ist, wird es hier doch höher und die Felsen immer kleiner), nach 15 Minuten ein dritter winziger Wasserfall und ein Manuel der uns erzählt, dass ein weiterer 9 Meter hoher wirklich nur noch 10 Minuten weiter entfernt liegt. Na komm die 10 Minuten haben wir noch und bei 9 Meter kann man ja auch von wasserfall sprechen. Tatsächlich nach 10 Minuten sehen wir dann den Wasserfall, der uns auch gestern im Hostel als nur 25 Minuten entfernt beschrieben wurde (wir haben 1,5 Stunden gebraucht). Er ist dann auch wirklich schön, wir beschließen aber, dass wir doch langsam zurückgehen müssten wenn wir heute noch ansatzweise bis nach Salta zurückkommen wollten. Über eine kleine Felsspalte klettern wir den Wasserfall hinauf und kehren auf einem gut ausgelatschtem Wanderweg zurück, zu Nina. Im 5er Trupp und mit Guide geht es innerhalb von 45 Minuten zurück zum Auto wo Manuel dann doch tatsächlich behauptet, dass 30 Pesos pro Wasserfall zählen und da wir nunmal 4 Stück gesehen haben, sollten wir doch auch 120 Pesos bezahlen (zusammen also knapp 60 €). Wenn man bedenkt, dass wir knapp 3 Stunden unterwegs waren ein durchaus europäischer Stundenlohn. Wir wollten übrigens von uns aus mehr geben als die verabredeten 30 Pesos aber bei dieser Frechheit mussten wir dann auch dem lieben Manuel erklären, dass man uns auch vorher darüber informieren hätte können und dass wir 120 Pesos extrem teuer und frech finden. Seine Freunde und die Sorge um unser Auto lassen uns dann aber doch den fast vollen Preis 100 Pesos bezahlen. Ärgerlich aber ok. Zurück nach Cafayate fahren wir eigentlich nur, um Empanadas zu essen und noch schnell eine Bodega zu besichtigen. Mit 10 Pesos p.P. ein echtes Schnäppchen. Leider handelt es sich hier um eine sehr industrielle Weinherstellung und kann nicht mit unseren Besuchen in Mendoza mithalten. Um halb 5 (ca 4 stunden Später als gedacht) geht es dann über eine perfekte Straße innerhalb von 3 Stunden – inklusive ein paar Zwischenstopps an den fast schon dazugehörenden Aussichtspunkten und Felsformationen – zurück nach Salta. Ursprünglich war Jujuy als Tagesziel angesetzt aber manchmal klappt’s einfach nicht.

Tag 3 – Humba… Humba… Humahuaca

Der dritte Tag beginnt auch wieder früh und sollte uns eigentlich bis nach Iruya (fast schon Bolivien) führen. Bereits morgens machten wir uns mit Verspätung auf den Weg und da wir gestern ja schon bis Jujuy hätten fahren wollen, es aber zeitlich nicht geschafft hatten lag diese extra Stunde auch noch vor uns. Die Ruta Nacional 9 enttäuscht uns eben so wenig wie die zuletzt befahrenen Straßen. Wunderbare Bergkulissen treffen auf durch den Rio Grande de Jujuy begrünte Täler und immer mal wieder kleine Ortschaften mit zum Teil nicht mehr als 2 Straßen.

Gegen Mittag erreichen wir Humahuaca eine mit 15.000 Einwohnern (ich weiss nicht, wo sie sich alle versteckt hatten aber als ich das bei Wikipedia nachgelesen habe musste ich zweimal hinschauen, ob ich es denn auch richtig geschrieben hatte) verhältnismäßig große Stadt. Weil die Straße aus Humahuaca bis nach Iruya nicht wirklich besser werden soll und im Reiseführer mit 3-4 Stunden je Strecke angegeben wird und weil um 17 Uhr Deutschland gegen Brasilien antreten darf, entscheiden wir uns dazu in Humahuaca auf unsere französischen Freunde zu warten. Humahuaca ist wie ihr es bereits kennt eine kolonialistisch angelegte Stadt, mit zentralem Marktplatz, ein paar schönen Kirchen und einem auffallend prominetstehendem Denkmal. Das „Monumento a los Héroes de la Independencia “ Denkmal für die Helden der Unabhängigkeit steht auf einem kleinem Berg, wenn man sich die Stufen hochquält hat man einen wunderbaren Überblick über Humahuaca.

Als gegen 17:45 Uhr, nah der ersten Halbzeit und 5 Toren für Deutschland unsere 3 Franzosen zurückkommen freuen sie sich nicht nur für uns, sie verstehen jetzt sogar weshalb wir dieses Spiel auf gar keinen Fall verpassen wollten :).

Last Stop: Purmamarca

Unsere letzte gemeinsame Nacht verbringen wir in Purmamarca, wir erreichen den kleinen gerade mal 2000 Einwohner zählenden Ort erst nach Einbruch der Dunkelheit, irren auf der Suche nach einem Hostel etwa eine halbe Stunde durch die Stadt und müssen feststellen, dass sie trotz ihrer Abgelegenheit verhältnismäßig teuer ist. Der Grund dafür ist relativ einfach, wer sich auf den Weg nach Purmamarca macht der wird auch hier übernachten. Den letzten gemeinsamen Abend verbringen wir in einem kleinen Lokal mit Live-Musik und gutem Wein. Als die Band herausfindet, dass wir aus Deutschland kommen gratulieren sie und später das ganze Lokal uns, als hätten wir selbst 7 Tore gegen Brasilien erzielt. Die Argentinier freuen sich über schönen Fußball und Brasilien können sie eh nicht wirklich leiden.

Den kommenden Morgen schlafen wir das erste Mal auf dem Road Trip aus, das heißt wir treffen uns „erst“ um 9 Uhr zum gemeinsamen Frühstück. Purmamarca ist eigentlich nur aus einem Grund solch ein Touri-Hot-Spot und dieser Grund steht direkt hinter dem Ort. Ein 7-farbiger Berg! 7 in 1 sozusagen. Nicht zu verwechseln mit 7:1, das war was anderes schönes! Um besagten Berg führt ein gut ausgebauter Wander-Feldweg welchen wir uns selbstverständlich direkt nach dem Frühstück vornehmen. Auch wenn wir in den letzten Tagen schon einige farbenfrohe Berge gesehen haben ist dieser mit seinen 7 Farben doch nochmals ein Highlight. Die verschiedenen Färbungen entstanden übrigens noch bevor der Berg zum Berg wurde. Sie sind das Ergebnis verschiedenster Sedimentablagerungen (Fischüberreste, Algen und Metalle, hier ist alles dabei). Ein schöner Abschluss ehe wir uns auf den Weg über Chile nach Bolivien machen.

Kommentare
2 kommentare zu “Road Trip: Argentiniens Norden”
  1. TheBuzz T.an sagt:

    warum hast Du die Mütze nicht gekauft!!?!?!
    verdammt!

  2. Marina sagt:

    Kann ich mich nur anschliessen! Schade!!!
    Das man sich in diese Land verlieben kann, kann ich verstehen.Was für eine Landschaft……
    Ach und was die verloren Bilder angeht, Nina erinnere dich mal an Opas Geschichte mit den
    Puppenstubenbildern. Vielleicht fällt dir dann dazu was ein. :)

kommentieren

Jetzt mitreisen!schliessen
oeffnen