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Hallo Australien. Tschüss Australien.

Status-Update Down Under

Hallo zusammen, wie ihr sicherlich gemerkt habt ist der Blog im Moment nicht so wirklich aktuell. Uns fehlen knapp 6 Wochen von denen einiges schon geschrieben, aber doch noch nicht so richtig fertig ist. Weil so ein Blog mehr Spass und Sinn macht, wenn er aktuell ist gibt es an dieser Stelle ein kleines Status-Update. Das heißt natürlich nicht, dass die Berichte nicht mehr kommen, wir sind dran und hoffen in den nächsten 3 Wochen endlich mal wieder sagen zu können: „Alles ist up-to-date!“

Es geht uns gut, wir sind vor einer Woche nach 10 Stunden Flug gesund und munter in Sydney gelandet. Hawaii war super (teilweise super verregnet), viel Strand, viel Meer und unglaublich grün – später mehr dazu.

Der Plan für Australien und Neuseeland sieht vor, dass wir uns in der kommenden Woche einen fahrbaren Untersatz, idealer Weise einen Camper kaufen und Australien erkunden. Der Zeitplan sieht in etwa so aus, dass wir zu Weihnachten in Neuseeland sind, um mit Maurice und Nadine anständig Weihnachten feiern zu können. Nach Neuseeland (wir rechnen aktuell mit 6-8 Wochen) geht es dann zurück nach Australien, um für weitere 8 Wochen (in etwa) Australien zu bereisen. Soweit der Plan, bis gestern!

Wir haben einen Camper gefunden, haben eine Woche damit verbracht Kleinigkeiten für unsere bevorstehende „Expedition“ zu kaufen, waren bei 3 Werkstätten, sind knapp 150km quer durch Sydney gefahren (Linksverkehr macht in der Stadt mit einem 18 Jahre altem Bulli auch so richtig Spass…)
Leider hat sich das Auto bei der zweiten Inspektion als doch nicht so einfach zu reparieren herausgestellt (wie uns zuvor noch versichert wurde), weshalb wir uns dazu entschieden haben ihn zurückzubringen. Auch wenn wir uns nach 5 Tagen schon fast an ihn gewöhnt hatten. Wenn man mit 300 $ Reperaturkosten rechnet, einem dann aber gesagt wird, dass es auch bis zu 3000 $ werden können, dann lässt man lieber die Finger davon.

Der neue Plan

… sieht vor, dass wir jetzt noch eine Woche in Sydney bleiben und dann weiter nach Neuseeland fliegen. Wir haben einfach keine wirkliche Lust uns weiterhin mit der Suche nach Autos zu beschäftigen, um dann innerhalb von 3-4 Wochen bis nach Melbourne und zurück zu fahren. Dann doch lieber 4 Wochen auf der Südinsel Neuseelands mit MIETwagen. Kurz vor Weihnachten geht es dann nach Wellington um mit Maurice und Nadine anständig Weihnachten feiern zu können (ein bisschen Familie zu Weihnachten…).

Erste Eindrücke aus Australien

Uns wurde auf dem Flug ein ganzer Tag „geklaut“, der 05.11.2014 hat für uns gar nicht stattgefunden – Macht uns das jünger?
Australien ist extrem freundlich aber teuer, die Bahnfahrt vom Flughafen bis zum Campingplatz hat mal eben 35 $ gekostet, wenn man bedenkt dass wir in Südamerika dafür 10 Stunden hätten Busfahren können …
Neben den Bahnfahrten sind auch die Lebensmittelpreise (abgesehen von Fleisch und Fisch) fast schon unverschämt teuer. Als wir am dritten Tag einen Aldi entdeckten wären wir vor Freude fast in die Luft gesprungen – leider sind wir dafür zu erwachsen.
Die Australier sind nicht so braun wie ich es gedacht hätte und mit unser Hawiibräune fallen wir fast schon auf. Ja, mich hat das überrascht.
Christstollen und 25 Grad im Schatten passt nicht so wirklich zusammen, funktioniert hier aber doch erstaunlich gut.
Der Campingplatz kann ohne Probleme als der sauberste und modernste der bisherigen Reise bezeichnet werden. Die Duschen haben Glastüren (keinen am Bein klebenden Vorhang). Es gibt einen Pool, den wir allerdings, aufgrund der Autogeschichte noch gar nicht genutzt haben. Dafür, dass er mitten in Sydney liegt ist es extrem leise, das einzige was man hört sind unglaublich viele Papageien, würde ich mich auskennen würde ich ja auch schreiben welche… Loris und Kakadus haben wir schon erkannt.

Weil wir wissen wie sehr ihr kurze Texte mögt und weil wir jetzt das Auto zurückbringen ist an dieser Stelle erstmal Schluss. Wir freuen uns unglaublich auf die kommende Woche in Sydney. Die letzte Woche war wirklich anstrengend, wir waren hier und da und hatten am Ende des Tages immer das Gefühl nichts wirklich geschafft zu haben. Wie sich rausstellen sollte, war die ganze Mühe ja eh Umsonst. Aber was soll’s. Ihr bekommt noch einen ausführlichen Bericht zu unserem „Beinahe-Autokauf“ in Australien.

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